Bei den ersten Sonnenstrahlen holen wir doch alle gern wieder unsere offenen Schuhe aus dem Schrank und zeigen unsere Füße. Leider sind diese in der kalten Jahreszeit nicht immer pfleglich behandelt worden und trockene, rissige Haut gerade an den Fersen macht sich nicht besonders schön in Sandalen oder Flip Flops. Ein schonendes Peeling kann hier helfen und abgestorbene Hautschüppchen entfernen, ein pflegendes sowie regenerierendes Gel oder Mousse gleichen das Feuchtigkeitsdefizit wieder aus. Ein- bis zweimal täglich angewendet, bekommen die Füße ihren Frühlingslook zurück, denn auch diese Haut braucht eben regelmäßig Feuchtigkeit und Pflege; es wird nur oftmals vernachlässigt. Dicke, warme Socken sowie schützendes Schuhwerk machen es den Füßen nicht immer leicht, gerade enges oder nicht-atmungsaktives Schuhwerk verstärken sogar den Feuchtigskeitsverlust, nur leider erkennen wir den Pflegefehler oft viel zu spät. Dazu zählt auch die Hygiene der Füße. Sie fängt schon mit der simplen Routine an, die Füße immer gut abzutrocknen, besonders die Zehenzwischenräume. Starkes Schwitzen kann auch durch richtiges Schuhwerk vermieden werden und für den Sommer gilt, geschlossene Schuhe nicht barfuß zu tragen.

Mit Blick auf die Nägel bedürfen auch diese oftmals einen "Frühjahrsputz". Und so haben wir eine Expertin gefragt, was hier zutun ist und wann man sich Hilfe von einem Podologen holen sollte, um Nägel und Füße nicht nachhaltig zu verletzen. Der erste Punkt, der immer wieder bei der Podologin Anke Niederau angesprochen wird: “Machen Sie mir bitte die Nagelhaut weg“ und hier kommt direkt eine Empfehlung, denn diese sollte nur vorsichtig zurückgeschoben und nur die übermäßige Nagelhaut mit der Hautzange abgeschnitten werden. Aber vorsichtig, es ist wichtig darauf zu achten, dass die Nagelhaut nicht vollständig entfernt wird, da sonst Mikroorganismen eindringen können und es zu einer Infektion kommen kann. "Der gesunde, normal gewachsene Nagel sollte dann", laut Anke Niederau, "seiner natürlichen Form entsprechend grob in Form geschnitten werden. Nagelecken des freien Nagelrandes werden dann im nächsten Schritt mit einer Eckenzange leicht abgerundet, aber nicht zu sehr ausschneiden, nur so dass die vordere Kante gut abgerundet wird, damit der Strumpf nicht daran hängen bleibt. Über die Nagelplatte wird nur dann geschliffen, wenn der Nagel verdickt ist. Querrillen werden auch nicht entfernt, sie entstehen durch ein zu kleines Schuhwerk, wird dieses geändert, wachsen die Querrillen in der Regel ohne weiteres zu tun heraus. Abschließend bleibt nur noch zu sagen, dass alle weiteren Behandlungen wie verdickte oder eingewachsene Nägel oder andere Nagelveränderungen keine normale Pediküre sind und separat behandelt werden müssen."

Nach so einer Fußpflege bzw. Pediküre, dürfen die Fußnägel auch mit einem farbintensiven Nagellack verschönert werden, damit liegen Sie voll im Trend und die Nägel werden bei dem richtigen Produkt zudem gepflegt und regeneriert. Schützend ist hier ein pflegender, farbloser Unterlack. Bei dem verwendeten Lack sollte auf die Inhaltsstoffe geachtet werden, handelsübliche Nagellacke riegeln oftmals konsequent die Sauerstoffzufuhr ab, die aber für eine Regeneration notwendig ist. Nur dann darf auch ein geschädigter Nagel verschönert werden. Gerade auch das Ablackieren kann schädlich sein, deshalb ist es wichtig, dass acetonfreier Nagellackentferner verwendet wird und einem wunderschönen "Fuß-Sommer" steht nichts im Wege.

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