"Millionen von Mikroorganismen befinden sich in unseren Ozeanen und nur ca. 1% hiervon sind bisher erforscht" (Zitat Meeresbiologin Prof.Dr.Labes/Geomar Kiel), klingt unglaublich, seit Jahren erforschen und suchen Wissenschaftler nach Arten bzw. Organismen, die dabei Einsatzmöglichkeiten für die Industrie, Medizin und der Kosmetik ermöglichen. Warum? Algen sind so etwas wie die "Schätze" der Ozeane, sie haben sich an die schwierigsten Lebensbedingungen angepasst und dabei besondere Schutzmechanismen gegen z.B. Bakterien, Viren oder UV-Strahlung entwickelt, zudem sind sie sehr nährstoffreich und sind daher auch Vielen schon als Superfood bekannt. Aber auch als regenerative Treibstofflieferanten haben sie mittlerweile eine Relevanz und noch vielmehr sind sie hoch interessant für die Forschung in der Medizin und Kosmetik. Bei diesen noch unerschöpften Möglichkeiten bieten sich viele Ansätze, um neue Wirkstoffe zu finden und in Anwendung zu bringen.

Aber was sind Algen eigentlich?
Algen sind Lebewesen wie auch alle Pflanzen an Land, sie betreiben Photosynthese, sind aber oftmals nur viel einfacher aufgebaut. Algen gehören zu einer der artenreichsten Pflanzengruppen, entweder als Ein- oder Mehrzeller leben sie in Salz- oder Süßwasser, auf Böden, Pilzen oder Flechten. Unterschieden wird dabei, je nach Größe, zwischen Mikro- und Makroalgen, dabei gibt es allein knapp 120.000 verschiedene Arten von Mikroalgen. Ein Beispiel hierfür sind die Blaualgen, sie kommen vor allen in nährstoffreichen Seen oder Meeren vor und sind in direkter "Verwandschaft" zu den Bakterien; daher auch als Cyanobakterien bekannt. Cyanobakterien haben schon vor Jahrmilliarden die ersten nennenswerten Mengen an Sauerstoff in die Atmosphäre gebracht und sind auch heute ein großer und wichtiger Lieferant von Sauerstoff und somit unglaublich wichtig für unsere Umwelt.

Was macht Algen zu einem Alleskönner?
Seit einigen Jahren ist auch in Deutschland ein steigendes Interesse an Algen zu erkennen, die asiatischen Länder hingegen setzen schon seit Jahrhunderten auf die Besonderheiten, u.a. als Seafood oder Nahrungsergänzungsmittel, bedingt durch die hohen Nährstoffgehalte. Aber auch in der Kosmetik sind die Einsatzmöglichkeiten vermehrt zu erkennen und dies hat auch seine Gründe: Algen sind vielseitig, besitzen eine über die Jahrmillionen entwickelte Widerstandskraft gegen UV-Strahlung oder anderen äußeren Einflüssen. Besonders interessant sind dabei die selbstregenierenden Eigenschaften, denn UV-Strahlen sind zellschädigend und lassen die Haut vorzeitig altern. Die Aktivierung der Zellerneuerung zusammen mit der Kollagenförderung bildet daher eine optimale Kombination für das Anti-Aging, enthaltene Vitamine schützen zudem vor freien Radikalen und Umwelteinflüssen.

Wie gelangen Algen in unsere Kosmetik?
Eine Standardisierung eines Produkts kann manchmal ein echtes Problem darstellen, denn immer den gleichen Wirkungsgrad und die gleiche Qualität zu sichern ist eine besondere Herausforderung, da es sich bei Algen nun mal um einen Naturstoff handelt. Dessen Besonderheiten sollen auf die Produkte für Menschen übertragen werden, daher ist es besonders wichtig, jede gewonnene Charge in ihrer Aktivität zu prüfen und Algen aus kontrolliert nachhaltigem Anbau zu verwenden. Bemerkenswert ist dabei, die positiven Eigenschaften immer in gleicher Qualität zu übertragen. Der patentgeschützte Mikroalgenwirkstoff Spiralin® basiert daher auf einem speziell ausgewählten Spirulina Platensis-Stamm, der die gewünschten Eigenschaften im Vergleich zu anderen Stämmen besonders stark entwickelt hat. Der gewonnene Extrakt wird durch einen patentierten Aufbereitungsprozess verstärkt und standardisiert, so dass die gewünschten Wirkungen in allen Chargen und bei allen Anwendungen in der erwarteten Ausprägung sichergestellt werden können. Die hierbei verwendete Mikroalge kann mit Hilfe eigener Oberflächenmoleküle ganz spezifisch gegen Angriffe aus der Umwelt schützen, ohne dabei die Hautflora anzugreifen, etwas sehr entscheidendes. Von außen eingreifende Bakterien, Viren bzw. Keime werden abgewehrt, die eigenen Hautzellen werden aber geschützt und zudem stabilisiert.

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